Zum Hauptinhalt springen

Autonome Instandhaltung

Die autonome Instandhaltung, auf Japanisch Jishu Hozen, bildet historisch die eigentliche Keimzelle des gesamten TPM-Konzepts. Beim japanischen Zulieferer Nippon Denso wurde bereits ab 1969 die Instandhaltungsverantwortung gezielt auf die Produktionsmitarbeitenden ausgeweitet, um bei zunehmender Automatisierung Störungen frühzeitig zu vermeiden. Das Bedienpersonal wird dabei gezielt geschult, Verschmutzung und Verschleiß frühzeitig selbst zu erkennen und entstehende Abweichungen entweder direkt selbst zu beheben oder strukturiert an die zuständige Fachabteilung zu melden. Dieses Vorgehen entlastet die eigentliche Instandhaltungsabteilung deutlich von reinen Routineaufgaben. Voraussetzung für funktionierende autonome Instandhaltung sind eine solide Qualifizierung der Mitarbeitenden, klar definierte Standards und die aktive Beteiligung aller Beteiligten im Team.

Abkürzung:

Quelle:

Nakajima, „Introduction to TPM“; Japan Institute of Plant Maintenance (JIPM).