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Plausibilitätsprüfung

Die Plausibilitätsprüfung untersucht, ob gemeldeter Schadenhergang und tatsächliches Schadenbild technisch und logisch zueinander passen, und deckt dabei Abweichungen zwischen gemeldeter Schadenhöhe und tatsächlichem Wert auf. Sie ist ein zentrales Instrument der Betrugsabwehr und der Deckungsprüfung in der Versicherungswirtschaft. Nach einer Sonderauswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft über mehrere hunderttausend Schadenmeldungen ist rund jede zehnte Schadenmeldung im Nachgang auffällig, der jährliche Schaden durch Versicherungsbetrug in der Schaden- und Unfallversicherung wird auf rund fünf Milliarden Euro geschätzt. Im Fahrzeugbereich erfolgt die Plausibilitätsprüfung unter anderem als eigenständige Kompatibilitätsanalyse zwischen Schaden und geschildertem Unfallhergang.