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SMED (Rüstzeitoptimierung)

Shigeo Shingo entwickelte SMED zwischen 1950 und 1969 im Rahmen seiner Beratertätigkeit für Toyota, unter anderem ausgehend von Rüstzeiten an großen Pressen, die sich von mehreren Stunden auf wenige Minuten verkürzen ließen. Die Methode unterscheidet grundlegend zwischen internem Rüsten, das nur bei stillstehender Maschine möglich ist, und externem Rüsten, das während des laufenden Betriebs vorbereitet werden kann. Ziel ist es, möglichst viele interne Rüstschritte in externe umzuwandeln und die verbleibenden internen Schritte weiter zu verkürzen. Kürzere Rüstzeiten ermöglichen wirtschaftlich kleinere Losgrößen und sind damit eine wichtige Voraussetzung für Pull-Produktion und Just-in-Time, ohne die Konzepte wie One-Piece-Flow in der Praxis kaum umsetzbar wären.


Abkürzung

SMED

Quelle

Shingo, „A Revolution in Manufacturing, The SMED System“ (Productivity Press, 1985); REFA-Lexikon „SMED“.