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Kaizen

Der Name setzt sich aus den Silben Kai für Veränderung und Zen für das Gute zusammen. Kaizen ist ursprünglich weniger eine einzelne Methode als eine Haltung: Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter soll darüber nachdenken, was an der eigenen Arbeit verbessert werden kann, und entsprechende Vorschläge einbringen. Gelebt wird Kaizen konsequent am Ort des Geschehens, dem Gemba, da sich wertschöpfende Tätigkeiten und Verschwendung nur dort unmittelbar beobachten lassen. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess ist die organisatorische Umsetzung dieser Haltung in Unternehmen: Während Kaizen die grundsätzliche Denkweise beschreibt, bezeichnet KVP den strukturierten, meist über feste Routinen und Verbesserungsrunden organisierten Prozess, in dem diese Denkweise praktisch angewendet wird.


Quelle

Imai, „Kaizen, The Key to Japan’s Competitive Success“ (1986); REFA-Lexikon „Kaizen“.