Die Gesamtanlageneffektivität misst, welcher Anteil der geplant verfügbaren Produktionszeit tatsächlich in gute, verkaufsfähige Teile geflossen ist. Sie berechnet sich als Produkt aus Verfügbarkeit, Leistungsgrad und Qualitätsgrad einer Anlage. Die Verfügbarkeit erfasst dabei Stillstandsverluste, der Leistungsgrad Geschwindigkeitsverluste inklusive kurzer Unterbrechungen, und der Qualitätsgrad Ausschuss sowie Nacharbeit. Als Weltklasse-Wert gilt häufig ein Ergebnis von rund 85 Prozent, zusammengesetzt etwa aus 90 Prozent Verfügbarkeit, 95 Prozent Leistung und 99 Prozent Qualität. Wichtig für die praktische Anwendung ist eine saubere, im Unternehmen einheitliche Definition der einbezogenen Zeiten, da die Kennzahl sonst leicht unterschiedlich interpretiert und dadurch weniger aussagekräftig wird.