Die Wertstromanalyse bildet den gesamten Prozess vom Auftragseingang bis zur Auslieferung mithilfe standardisierter Symbole ab und unterscheidet dabei klar wertschöpfende von nicht wertschöpfenden Tätigkeiten. Auf Basis einer Ist-Aufnahme, der sogenannten Current State Map, wird anschließend ein angestrebter Soll-Zustand entworfen, die Future State Map. Der Wertstrom selbst gilt als eines der zentralen Lean-Prinzipien. Erfasst werden dabei unter anderem Durchlaufzeit, reine Bearbeitungszeit und Bestandsmengen entlang des gesamten Prozesses. Die Methode lässt sich nicht nur in der Fertigung, sondern auch auf Dienstleistungs- und Büroprozesse übertragen, etwa zur Analyse administrativer Abläufe.