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Durchlaufzeit

Die Durchlaufzeit umfasst die vollständige Dauer eines Auftrags von Beginn bis Abschluss, einschließlich sämtlicher Bearbeitungs-, Rüst-, Liege-, Transport- und Lagerzeiten. Sie zählt zu den zentralen Lean-Kennzahlen, weil ein erheblicher Anteil typischerweise aus nicht wertschöpfenden Wartezeiten besteht, deren gezielte Reduktion Kapital freisetzt und die Flexibilität eines Unternehmens erhöht. Von der Durchlaufzeit klar abzugrenzen sind die Bearbeitungs- beziehungsweise Zykluszeit, also die reine Prozesszeit eines Arbeitsschritts, sowie die Taktzeit, die sich am Kundenbedarf orientiert. In der Wertstromanalyse wird die Durchlaufzeit systematisch erhoben, um Engpässe und Verschwendung entlang des gesamten Prozesses sichtbar zu machen.


Quelle

REFA-Lexikon; VDI 2870; Rother/Shook, „Learning to See“.