Spannbetonschwellen sind durch werksmäßige Fertigung maßgenau gefertigt und dank ihres hohen Eigengewichts besonders lagestabil im Gleisbett. Bei der Prüfung werden vor allem Längs- und Querrisse, Abplatzungen, Schäden am Schwellensitz und der Zustand der Schienenbefestigung kontrolliert. Kritisch sind dabei insbesondere Risse, die die eigentliche Vorspannung der Schwelle oder ihre langfristige Dauerhaftigkeit gefährden könnten. Zur Bewertung solcher Risse kommen ergänzende Verfahren wie die Ultraschallprüfung für innenliegende Schäden und die Risslupe für die direkte Vermessung sichtbarer Rissbreiten zum Einsatz. Die technischen Grundanforderungen an Beton- und Weichenschwellen sind in einer eigenen europäischen Norm für Gleis- und Weichenschwellen aus Beton festgelegt.