Anders als die direkte Fertigung tragen indirekte Bereiche nicht selbst zur physischen Leistungserstellung bei, sind aber notwendig, damit diese überhaupt reibungslos ablaufen kann. Klassische Lean-Programme konzentrieren sich meist auf die direkte Produktion, wo etablierte Kennzahlensysteme wie die Gesamtanlageneffektivität Fortschritte unmittelbar sichtbar machen. In indirekten Bereichen fehlt diese Transparenz häufig, da sich Tätigkeiten schwerer standardisieren und messen lassen, und Verbesserungspotenziale bleiben dadurch länger unentdeckt. Operational Excellence geht deshalb bewusst über klassische Lean Production hinaus, indem es Verbesserungsprinzipien wie Prozessoptimierung, Flexibilisierung und Kennzahlensteuerung konsequent auch auf diese Stützbereiche überträgt, statt sie von der Optimierung auszunehmen.