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Holzschwellenprüfung

Holzschwellen verrotten selbst bei bester Imprägnierung mit der Zeit und erreichen unter freibewitterten Bedingungen selten mehr als etwa 25 Jahre Liegedauer, in feuchten Umgebungen wie Tunneln deutlich weniger. Bei der Prüfung wird vor allem festgestellt, ob die verwendeten Befestigungsmittel noch ausreichend Halt in der Schwelle finden, da morsche Schwellen zu Spurerweiterungen und im schlimmsten Fall zu Entgleisungen führen können. Ist der Zustand der Schwellen deutlich schlechter als der der aufliegenden Schienen, wird ein gezielter Schwellenwechsel notwendig, der heute meist maschinell erfolgt. Die Holzschwellenprüfung ist fester Bestandteil der regelmäßigen Oberbauinspektion, wird aber zunehmend durch den Einsatz von Betonschwellen an Bedeutung verlieren.


Quelle

DB-Richtlinie 821; DIN 31051.